Geschichte
Königlichen
bayerischen

Das bayerische 12. Feld Art. Regt. war Teil der 3. bayerischen Infanterie Division aus Landau und folgte dieser durch den Krieg
| Gründung | 01. Oktober 1901 |
| Einteilung der Offiziere 1914 | Kommandeur: Oberstleutnant Hugo Müller Adjutant: Oberleutnant Heyl Ordonnanz: Oberleutnant d.R. Brauch Führer der Bagage: Viezewachtmeister d.R. Uerpmann Regiments Arzt: Stabsarzt Dr. Fried Regiments Veterenär: Stabsveterinär Dr. Schneider |
| Stärke | 2 Abteilungen a 6 Batterien mit je einer Kolonne
(Batterietrupp) I. Abtlg. 3 Batterien niederer Etat (4 besp. Geschütze) Gebildet aus: allen bestehenden Feldart. Abteilungen des b. Heeres II. Abtlg. 2 Batterien mittleren Etats (6 besp. Geschütze) |
| Rekruten | Die Soldaten kamen aus ganz Bayern und auch dem Elsass. Das Scharfschießen mit den Geschützen nahe Insheim beendetete die Ausbildung der Rekruten. |
| Scharfschießen | Hammelburg, Lager Lechfeld, 1x Grafenwöhr |
| Zeittafel: | Kommandeure: Bis 08.12.1902 Oberstleutnant Gebhardt Bis 1906 Oberstleutnant Straßner Bis 1908 Major Kopf Bis 1912 Oberstleutnant Burkhardt Bis 1914 Major Hugo Müller 1916 Umbewaffnung des Regiments auf Kanone 96 mit Rohrrücklauf und Schutzschild 1908 Kaisermanöver in Lothringen 1909 Umrüstung der Batterien der 1. Abteilung auf mittleren Etat 1911 Die 4. Batterie wird mit dem Rundblickfernrohr ausgestattet 1912 4 und 5. Batterie werden mit Haubitzen ausgestattet Rotlaufseuche bei den Pferden Bei Schießübungen ereignet sich ein Unglück. Ein zurücklaufendes Rohr stößt an ein zum Laden bereites Schrapnell und löst es aus. Ein Teil der Bedienung wird leicht verletzt und einem 30 Meter hinter dem Geschütz stehenden Pferd wird ein Bein abgetrennt. Am 12. Dezember verstirbt S. K. Hoheit Prinzregent Luitpold Sein Nachfolder wird S. K. Hoheit Prinz Ludwig 1913 01.10.1913 Errichtung der 6. Batterie Alle Batterien der 3. Feld Art. Brigade erhalten hohen Etat 1914 Der Leutnant Lankmeyer stürzt im Frühjahr mit dem Flugzeug ab Juli Das Regiment ist zur Übung in Hammelburg 31.07. 05:00 Befehlseingang Landau - Drohender Kriegsausbruch - Kriegsausbruch |
31.07.1914
Die drohende Kriegsgefahr wird erklärt
Das Regiment erreicht Landau vom Übungsplatz Hammelburg aus
01.08.1914
Erklärung des Kriegszustandes
Mobilmachung
7+8 Art. Mun. Kolonne Beziehen Stellung in Godramstein und Siebeldingen
06.08.1914
Die II. Abteilung stellt ihre leichten Feldhaubitzen tagsüber zur Fliegerabwehr um Landau zur Verfügung.
07.08.1914
Erste Truppenteile verlassen Landau mit Ziel St. Avold an
dem der Regimentsstab bereits ausgeladen wurde
und wird nicht mehr nach Landau zurückkehren.
Das Regiment rückt in den Bereitstellungsraum:
Vahl-Ebersing, Lixingen, Lanningen, Freuersdorf Freibuß
16.08.1914
Rückmarsch aus der Gegend Vannecourt auf Mörchingen.
Regiment wird Teil der 5. Inf. Brigade.
Die Geschütze stehen hinter den Höhen südlich Destrich und westlich Mörchingen (Morhange) am Kanonenberg.
19.08.1914
Das Regiment gibt die ersten Schüsse auf französische Kolonnen bei Burlioncourt ab.
Die 5.+6. Batterie verfeuerten somit die ersten von 100.000en an Geschossen des Weltkrieges.
Schlacht in Lothringen 20.-22.08.1914
Feuereröffnung um 06:45, Vorstoß der Infanterie 07:30
Höhe 330 nordwestlich von Eschen, vorgehen auf Burlioncourt.
Lt. Nastvogl erhält den Militär-May-Joseph Orden für die Vertreibung des Feindes aus Liedersingen.
Verluste, 1 Uffz., 5 Mannschaften; Verw. 2 Offiziere 2 Uffz., 17 Mann
21.08.1914
Am Abend wird die Grenze zu Frankreich überschritten Quartiere Arracourt, Jouvecourt.
22.08.1914
Kämpfe bei Maixe und westlich der Straße Serres-Maixe.
Schlacht vor Nancy-Epinal
23.08.-12.09.1914
Bereitstellung Schloß Leomont, Übergang Meurthe bei Mont.
Francoville wird eingenommen.
Da ein französischer Vorstoß befürchtet wurde ging die 2 + 3 b. Division über Gerbeviller und Haudonville hinter Mortagne zurück.
12.09.1914 Marsch nach Metz
Verladung und über Luxembourg, nach Belgien
Marsch in die Gegend bei Peronne (25.09.1914)
26.09.1914 Angriff der 3. b. Div.
Es wird die Gegend von Hardecourt-Curlu erreicht, Mariecourt bleibt unerreichbar.
23./24. Oktober 1914 wird das II. b. A. K. nach Flandern verschoben.
28.10.1914 wird Lille erreicht
30.10.-14.11.1914 Ypernschlacht
Da sich Flandern durch wenige Bodenerhebungen auszeichnet müssen die Artilleriebeobachter ständig die Stellung wechseln. Flieger und Ballone stehen nicht zur Verfügung.
Wytschaete und das Höhengelände bei St. Eloi werden genommen.
Die 3. b. Inf. Div. gräbt sich so gut wie möglich ein.
Durch den hoheren Grundwasserstand ist ein Graben von Unterstäönden nicht möglich. So wachsen Sandsäcke aus dem Boden und Wellbleche werden über die Geschütze gebaut.
Auch die Telefonverbindungen sind schwierig, Feldleitungen müssen durch eingegrabene Bleikabel ersetzt werden.
Besonders erwähnenswert ist hier auch die Rattenplage!
Stellungen:
Vom Kanal wstlich Hollebeke über den Eickhof südlich St. Eloi und Vormezeele am Bayernwald entlang über die Hollandschur-Ferme nach dem Alfweg-Cab-
Zickzackgräben führen in die vordere Stellung.
12. b.
F.A.R.
AbtlgI. westlich und nördlich Hollebekebei Rokoko Häuschen.
Später östlich Ostaverne östlich Wytschaete.
Abtlg II. zuerst bei Hollebeke am Kanal, dann südlich Ostaverne.
Tätigkeit:
Unterstützung der Infanterie bei Angriffen durch Zerstörungsfeuer und bei Gegenstößen durch Abriegelungsfeuer.
Probleme gab es vor allem bei der Munitionsversorgung.
Behelfsmunition Granate 14 kommt zum einsatz.
Diese Granate ist ein Graugußgeschoß mit Aufschlagzünder, braunrotem Anstrich und geringer Sprengladung.
05.02.15
Parade der 1./12 vor König Ludwig III. bei Linselles
15.02.16
Englische Angriffe zw. Stz. Eloi und Eickhof, 135 Engl. Werden gefangen.
14.03.15
Sprengung des Lehmhügels bei St. Eloi .
22.04.15
Beginn II. gr. Ypernschlacht, Die IV. Armee greift unter Ablassen von Gas an.
23.04.15
Beschießung von Ypern, die Stadt brennt
Verteilung von Gaspäckchen und Filtermasken
23.05.15
Kriegserklärung Italiens an Österreich
20.06.15
3. b. Inf. Div. und 5. b. F.A.R. werden nach Arras gebracht und eingesetzt.
20.07.15
Rückkehr der 3. b. Inf. Div. in die alten Stellungen
Soldaten werden in Zügen nach Ostende gefahren um zu baden.
25.09.15
Englischer Angriff mit 6 Divisionen Gaseinsatz auf das Hohenzollernwerk.
15.-18-10.15
Die 3. b. Inf. Div wird wieder herausgezogen und gegen Loos und La Bassé eingesetzt.
Das 12. b. Feld. Art. Regt. wird in den neuen Gefechtsstreifen der Division 40km südlich nach Carvin verlegt.
November 1915
Mitte November flaut die Gefechtstätigkeit ab.
Dauerndes Regenwetter, trotzdem Sprengungen und kleine infanteristische Vorstöße
24.15.1915
Große Sprengung, die einen Kompanieabschnitt einebnet.
Bis Frühjahr 1916 dauernde aufreibende Kämpfe am Hohenzollernwerk.
Minenkrieg
02.03.1916
Große Sprengung an den Stellungen der 23. b. I. R. . die Stellungen werden verloren.
16.03.1916
Nach deutscher Sprengung Rückgewinnung der Stellung.
11.05.16
Unternehmen Clauß, Eroberung der Schutthalde 8 – 600 Gefangene
Juni/Juli 1916
Größere, kleinere Sprengungen und Artillerieduelle sowie infanteristische Tätigkeiten.
Ein bayerischer Angriff bleibt durch eigenes Gas unter stärksten Verlusten auf eigener Seite liegen.
Nach dem Großangriff auf Verdun, wurde durch die Alliierten ein Schlag auf die Sommefront begegnet. Das II. bayerische Armee Korps wurde in diese Schlacht geworfen. Abschnitt Baupne. Kampflinie Courcelette-Martinpuich-Foureauxwald.
Das 12. b. Feld. Art. Regt. Wird nur teilweise am 31.08.1916 dorthin verlegt.
Die II. Abtlg wurde erst am 11. September an die Somme verlegt. Gegend Villers au Flos Biwak im Park von Habrincourt.
15.09.1916
07:00 Trommelfeuer auf die deutschen Stellungen.
Tanks tauchen auf, Batteriestellungen gehen verloren, Gas und Rauch verdecken die Fernsicht.
Leutnant d. R. R. Schneider (3.12) schießt 2 englische Tanks, die aus der Richtung Flers kommen ab. Der Durchbruch bei Flers-Geudecourt scheitert.
04.10.1916
Herausziehen der Batterien aus den Stellungen.
Verluste:
22 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften sind gefallen
83 wurden verwundet
Ausgangsstärke: 63 Offiziere, 1336 Unteroffiziere und Mannschaften, 1039 Pferde, 23 Geschütze, 72 Munitionswagen
Das Regiment und folgt den Infanterie Regimentern nach Armentieres in französich Flandern. Abmarsdch erfolgt über Biache-St.Vaast-Phalempin-Lille.
Die Distanz zwischen den englischen und deutschen Gräben beträgt maximal 200 Meter!
Der Regimentsstab ist im Schloß Lambersart und wurde am 10.10.16 übernommen.
Die englische Artillerie Schoß vor allem auf:
Pérenchiers,
Fort Premesques, capingham, Ennetiere, Efeu-Ferme.
1917
Die Feldartillerie Brigaden verschwinden, die Divisionen behalten jeweils ein Feldartillerie Regiment, das auf 3 Abteilungen verstärkt wird.
Das 5. b. F.A.R. wird Heeres Artillerie Reserve der Obersten Heeresleitung
Neue schwere Geschütze kommen zum Einsatz.
Das Regiment bereitet sich auf seine Aufgaben in den Stellungen westlich Lille vor.
In Landau Pfalz wird die neue III. Abteilung gebildet.
Ende Februar kommt diese III. Abteilung an die Front.
Die Einbußen aus der Sommeschlacht sind überwunden.
11.04.1917
Abtransport des Regimentes ab ASCQ Richtung Arras
Neuer Einsatzort Region Guemappe
Von englischer Seite waren zu diesem Zeitpunkt 10.000 Gefangene gemacht worden und ca. 200 Geschütze waren erbeutet.
14.04.17
Ein englischer Tank wird zerstört
23.04.17
2 englische Tanks, die nördlich von Guemappe auffahren werden zerstört, der englische Angriff bleibt jedoch erfolgreich.
Eine neue Taktik wird erfolgreich ausprobiert. Geschütze werde so lange versteckt bis Tanks auftreten und schießen diese dann auf Sicht ab. Das Tankgeschütz später die PAK ist geboren.
25.-29.04.17
Nach Verfeuern von 110.000 Schuß - Herauslösen des Regiments aus der Arrasfront
Verluste: 1 Offizier, 14 Unteroffiziere und Mannschaften, 7 Pferde
Der Marsch des Regiments geht für ein paar Tage zur Auffrischung wieder östlich Lille bevor die Verlegung in den Wytschaete Bogen erfolgt.
05.05.17
Das Regiment erreicht Mouscron und verlegt weiter nach Comines.
Oft werden die Batterien in den Abschnitt Houtem-Wambeke vorgezogen.
07.06.1917
Englischer Großangriff auf Wytschaete, der unter größten Verlusten zurückgeworfen wird.
Die 8. Batterie erledigt 5 englische Tanks
In der Nacht wird das Regiment herausgezogen.
Die neue III. Abteilung verlor dabei allein die Hälfte der Offiziere, ein Drittel aller Unteroffiziere und Mannschaften und ein Viertel der Pferde.
11.06.-15.07
Regiment ist zur Wiederauffrischung in La Mourriere (Schießplatz Goudrecourt)
17.07.17
Das Regiment kommt nach Château-Salins in Lothringen
08.10.17
Die 3 b. Inf. Div. wird hinter nach der Gruppe Py als Eingreifdivision zugeordnet
Gegend Tahure, die Batterien stehen südöstlich Rethel.
Die Stäbe erkunden den Abschnitt der 1 b. I. D. im Raum St. Souplet-St.Mary à Py-Somme Py.
26.10.17
Das Regiment trifft in Laon ein und wird an die Ailette Richtung Chemin des Dames verlegt und sofort eingesetzt.
Das Jahr neigt sich dem ende zu und an der Front bleibt es zwar lebendig, allerdings werden, aus Wettergründen, keine großen Offensiven von beiden Seiten her durchgeführt.
Immerhin verschießt die Batterie im November über 48100 Granaten und annähernd 5.300 Gasgranaten.
Munitionsverbrauch 1917
Feldkanone 168.323.—Granten / Gasgranaten 6170
Leichte Feld Haubitze 77.911 Granaten / Gasgranaten 1387
1918
In den letzten Tagen des Jahres 1917 war das Regiment aus den Stellungen nördlich des Chemin des Dames herausgezogen worden.
Abmarsch war der 2+3 Januar 1918 in Richtung Bois le Pargny-Erlon-Pouilly, nördlich von Laon.
Es fehlte an Richtkanonieren, Unteroffizieren und vor allem die Pferde waren in einem desolaten Zustand wegen der Räude. Es gab Batterien, die nur noch ca. 40 anstatt der notwendigen 94 Pferde hatten.
12.-13-01.1918
Übungsschießen auf dem Schießplatz Erlon
29.01.1918
Divisionsübung bei Chatillion – Vorübung zur Durchbruchsschlacht.
Am 09/10.02.1918 geht das Regiment in die Stellungen des F. A. R. 47 südlich und nördlich von St. Gobain, südlich La Fere. Regimentsbefehlsstelle war L’Abbaye.
Die Gegner waren Engländer.
Die Geschütze wurden jetzt mit Hilfe von Fesselballon oder Flugzeug eingeschossen.
Auch war das Schießen mit Karte durch bessere Verfahren beim Ausschalten der Witterungseinflüsse, vervollkommnet worden.
Anfang März 1918 nahm die feindliche Artillerie- und Fliegertätigkeit zu.
Am 20. März mussten einige Stellungen geräumt werden.
21.März 1918
Deutscher Angriff
Hierfür wurden für jede Feldartillerie Batterie folgendes beschafft:
2000 Schuß Brisanz Munition
1400 Blaukreuz Geschosse
600 Grünkreuz Granaten
Ab 0400 wurde das Feuer zum Niederhalten der Feindbatterien eröffnet.
Gräben bei Barisis, Auf Barisis, die Abschnittsgrenze zwischen den engl. Und franz. Armeen und Feindbatterien bei Bernagouse und Verneuil mit Gasmunition.
Das Regiment folgt der Infanterie und bezieht als Unterkunft Crepigny (I. Abtlg.) Caillauel(II: Abtlg.) und Bethancourt (III : Abtlg.)
Am 28.03.18 ist das Regiment bei Maucourt, Beaugies und Grandru.
Am 29.03.18 wir die 3 b. I. D. der 18. Armee zugeteilt (bisher 7. Armee)
31.03.18
Stellungsbezug Südausgang Lagny unter schweren Verlusten.
III. Abtlg. Am Westausgang Lagny, wird am Nachmittag nach Haudival zurückgenommen.
01.04.1918
1. Batterie 300 Meter südlich von Sceaucourt.
Gegener 77. franz. Div.
Aufgaben.
Abwehr zu erwartender Angriffe und Vorbereitung der eigenen Angriffe.
Anfang Mai häuft sich das feindliche Artilleriefeuer und die Bombenabwürfe.
19.05.1918 Ablösung
durch F. A. R. 248 und Marsch über Villeselve, Flavy le Martel, Remigny nach Brissay, Choigny, Hamegicourt (beide Orte an der Oise nördlich La Fere).
Am Folgetag ging es weiter über Renansart, Ribemont, Origny nach Guise.
Ruhequartiere
bei Guise, Landisay, Monceau le neuf.
03./04.06.1918
III. Abtlg. rückt mit Lastwagen an die Ostseite von Laon.
5./5.06.18 II. Abtlg. Geht westlich der Straße Lagny, Plessis, cacheleux, 500 Meter Nordost. Höhe 102 in Stellung.
Am 09.06.18 beginnt ein deutscher Angriff, der bis zu den Ufern der Maas führt.
Englische Motorgeschütze, Festungsgeschütze aus Pariser Forts und verschiedene Batterien werden als Beute eingebracht.
11.06.18
einnahme von Chevincourt.
Die darauffolgenden Tage brachten die Einstellung des Vormarsches, da die deutschen Nachschubwege überdehnt waren und die deutschen Truppen bereits bei Belleau Wood zurückgeschlagen worden waren.
Deutschland hatte sich endgültig verausgabt.
Verteidigung und Rückzug
Am 08.07.18 erfolgt die Umrüstung der Batterie auf die Feld Kanone 16, die an Genauigkeit und Fernwirkung besser ist.
Am 11.08.18 ist der Feind in die Stellungen bei St. Claude Ferme eingedrungen.
Der tägliche Munitionsverbrauch liegt bei 700 bis 1200 Schuß!
Am 22.08.18. wird das Regiment herausgezogen und wird zur Tankabwehr bei Beaurains bereitgestellt.
27./28.08.18
III.12 rückt nach Guyancourt, nordwestlich von Villequier-aumont, I.+II./12 bleiben bei Tarleseffe.
Beschuß der Batterien mit Gas.
29.08.18
Die Batterien werden Geschützweise aus den Stellungen gezogen.
03.09.18
Marsch über Vouel, Tergnier, La Fere nach Danizy in die
Bereitstellungsräume bei I. Nouvion le comte, II: Mesbrescourt und III. Nouvion,
Cattilon.
10.09.1918
Die 3. b. I.D. wird als Reserve in das Etappengebiet der 18. Armee südlich von Avesnes zur Ruhe und Ausbildung gesendet.
Kaum war dieser Raum erreicht als das Regiment schon wieder abtransportiert wurde.
Die Division sollte an den Ausgangspunkt des Krieges in Richtung Morhange/Mörchingen gebracht werden, wurde allerdings als Reserve der St. Mihil Gruppe nach Tennchen, Waibelskirchen, Contchen ostwärts Metz verbracht.
01.10.18
Das Regiment verlegt nach Jarny am 02.10. Mouaville und Umgegend.
10./11.10.1918 Tankabwehr bei der Ferme Hannoncelles.
01./02.11.1918 Übernahme der Stellungen des F.A.R.227 und der Tankgeschütze bei ville en Woevre, Braquis, Manheulles und an der Ornebrückebei Gussaiville durch die I. Abteilung.
08.11.18
Zurücknahme von Batterien in die Hauptstellungen.
Umsturz in Bayern
09.11.1918
Angriff aus dichtem Nebel auf die deutschen Stellungen.
Die Batterien bekämpfen US-amerikanische Formationen bei Haudiomont und Ronvaux und im Wald von Grimmaucourt.
Im Laufe des Nachmittags dringen die Amerikaner in die
Hauptwiderstandslinie ein.
Die Batterien bekämpfen feindliche Ansammlungen bei Manheulles.
Die Hauptwiderstandlinie wird in der Nacht wieder von den Landauer 18ern genommen.
Am 10.11.1918 gingen die Amerikaner im Abschnitt des Regimentes erst gegen Mittag, in dichten Linien aus dem Wald von Grimmaucourt und aus Haudiomont vor.
Der Angriff erstickte jedoch im bayerischen MG und Geschützfeuer.
11.11.1918 / 11:55 Waffenstillstand
Die Batterien werden zurückgezogen und am 14.11.1918 erfolgt der Rückmarsch
Die Division war in 7 Marschgruppen gegliedert.
Das bayerische 12. Feldartillerie Regiment war unter der Leitung seines Kommandeurs Oberstleutnant Pfeiffer in der zweiten Gruppe.
Der Rückmarsch erfolgte über:
Assleville, Tucquegnieux, Öttringen, Kattenhofen, Kechingen(Rasttag18.11.1918), Montenach (Ewendorf,
Waldwiese (Oberesch), Merzig, Neunkirchen, Nohfelden, Niederalben, Lauterecken, Ransweiler, Oberflörsheim, Obrigheim. Am 03.12.1918 Rheinübergang bei Worms,
Göttingen in die zugewiesenen Standquartiere.
I./12. und Regimentsstab in Streitberg
II./12 in Muggendorf
III./12. Unterleinleiter
Demobilmachung ab 18.12.1918
Am 19./20.12.1918 wurden die Munitionskolonnen aufgelöst
* * * * *
Verluste im 1. Weltkrieg Durch Krankheit
Offiziere: 13 2
Ärzte und Veterinäre: 2 -
Unteroffiziere: 69 2
Mannschaften: 298 29
Summe: 382 33
* * * * *
1. Ersatzbatterie 12. b. Feld. Art. Regt.
12.12.1914 zum ersten Mal eingesetzt, ohne Abgabe eines Schusses am 14.12.1914 zurück in die Unterkunft
Mitte Dez. 1914 gab sie der III: Abtlg. Aufgest. 9cm
Kanonenzug 27 Mann ab. Dieser Zug wurde auf dem Gobessard südl. von Savonnieres
eingesetzt und 2.3.15 durch zwei Geschütze der Batt. Verstärkt. Der Rest der
Batterie löste am 07.03.1915 die 2. Ers. Batt. 2 b. F. A. R. bei Hattonschatel
als Flak Batterie ab.
Am 23.3.1915 lösten hiervon 2 Geschütze einen Zug der 2. Ersatzbatterie 2
F.A.R. bei Hassavant Ferme ab. Zu einer Feuertätigkeit kam nur der Zug auf den
Gobessard, dessen Rohre bald so ausgeschossen waren, dass er am 19.04.1915 durch
den in Hassavant stehenden Zug ersetzt werden musste und die Geschütze nach
Metz zur Überholung kamen.
Am 29.04.1915 übernahm Oberleutnant Müller die Batterie
Die instandgesetzten Geschütze wurden dann an andere Batterien ausgeliehen.
Bedienung und Pferde verblieben in Chary.
Ab dem 26.6.1915 standen 4 Geschütze westlich des Erdwerkes bei Bois Brulé, zwei auf dem Südhang der Gobessard. In diesen Stellungen trat die Batterie am 29.08.1915 als 6. Batterie in das Ersatz Feldartillerie Regiment über
* * * * *
Entnommen aus:
Geschichte
des ehemaligen Königlichen bayerischen
12. Feldartillerie-Regiments
Standort Landau in der Pfalz
Erschienen im Selbstverlag der Vereinigung der Offiziere des ehem. Kgl. Bayer. 12. Feldartillerie Regiment München Walpurgisstraße 1
Autoren:
Oberst Pfeiffer
Hauptmann d. R. Kesselring (1915)
Hauptmann d. R. Fritz Weiß (1916)
Major
Theodor Engel (1917)
Major Josef Brennfleck (Mobile Ersatzabteilung)
Hauptmann d. R. Erich Hullen, Feldartillerie Batterie Nr. 896
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