5. bayerische Feld Art. Regiment


"König Alfons XIII von Spanien"

 

Aufstellung:  01. Oktober 1890
Gebildet aus: II. Abteilung des bayerischen Feldartillerie Regiments Landau

II. Abteilung es bayerischen Feldartillerie Regiments

7+8 Batterie 1. bayerisches Feldartillerie Regiment München

6 Batterie 3. bayerisches Feldartillerie Regiment München

Eintreffen in Landau: 29.09.1890

1901 Unterstellung unter die neue 3. b. Division, die aus der 5. b. ID aufging.
Gefechtsschießen: Lager Lechfeld südlich Augsburg, Hammelburg, Grafenwöhr(1912) 
27.Januar 1904 wurde König Alfons XIII von Spanien der Inhaber des Regiments Am 30. September 1908 besuchte König Alfons das Regiment in Begleitung der Prinzen Alfons, Ferdinand Maria und Adalbert von Bayern.

Vormittags fand eine Parade auf dem Ebenberg statt.

Geschütze Bis 1897 Feldgeschütz 73 Kaliber 8,8 cm
Ab 1897 Geschütz 96 Kaliber 7,9 cm

Mit Munition Schrapnell 96 und Granate 96, später Patronenmunition (Hülse und Geschoß sind fest verbunden)

Kommandeure 1890 - 1894 Oberst von Trentini
1894 - 1896 Oberst von Landmann
1896 - 1897 Oberst Höggenstaller
1897 - 1900 Oberst Schöller
1900 - 1901 Oberst Luitpold Freiherr v. Horn
1901 - 1915 Oberst Goertz
1905 - 1906 Oberst Desloch
1906 -         Oberst Syßling
1906 - 1908 Oberst Paul
1908 - 1912 Oberst Bauer
Ab 1912      Oberst Walter Kollmann
Die Reitende Abteilung Vorher : Reitende Abteilung 3. Feld. Art. Regt. München
Landau 01.10.1893
Die Truppe bestand fast ausschließlich aus Pfälzern. Die zwei reitenden Batterien waren die einzigen Feldartillerie Batterien, die sogenannten "Hohen Etat" hatten. Bedeutet, daß Bespannungen für 6 Geschütze, 2 Munitionswagen und Beobachtungswagen.
01.10.1913 Aufstellung 3. reitende Batterie
Alle Batterien hatten nun:
4 Geschütze
4 Munitionswagen
1 Beobachtungswagen
Alle 6spännig bespannt
Hinter jedem Geschütz ritten 7 Kanoniere, hinter jedem Munitionswagen und dem Beobachtungswagen 6 Kanoniere
Auch der Sanitätsunteroffizier war beritten und jede Batterie hatte 160 Pferde.
Schwimmen Sogar den Pferden wurde Schwimmunterricht im Rhein verordnet, damit sie bei Flußüberquerungen fit waren. 
Dies war auch nötig, da bei Kaisermanövern mit Flußüberquerungen zu rechnen war. Die Tagesleistung war üblicherweise auf bis zu 90 km pro Tag ausgelegt.
   
Amüsantes Die von den Infanteristen als "Quetschkosaken" bezeichneten Reiter revanchierten sich bei den anderen Truppengattungen mit Bezeichnungen wie: "Schußbeuteln"(fahrende Feldartilleristen) oder "Schnickeln" (Infanterie).
Diese Bezeichnungen führten in den Landauer Gasthäusern und Brauereien zu sogenannten "Ehrenhändeln" die mitunter schwerste Verletzungen erzeugten und wildeste Wirtshausschlägereien nach sich zogen.
Es wurde geschrieben, daß der Batteriechef "der Reitenden"
der Morgenmeldung seines Wachtmeisters mit Bangen entgegensah!

 


Nach 1918 wurde die Kaserne in Caserne Petain umgetauft.

Am 28. Mai - 7. Juni 1930 das Regiment D'artillerie 25 verlässt Landau
Am 8.-12. Juni 1930 das Regiment de Dragons 18 verlässt Landau

Später ab 1936 wurde die Kaserne dann von der II./Artl. Reg 33 belegt
Nach dem 2. Weltkrieg wurde daraus dann wieder französische Kasernen bis zum vorläufig endgültigen Abzug der französischen Bündnistruppen.


Sobald ich weitere Informationen habe werde ich diese online stellen.