Warum denn in die Normandie?
Vom
Mont-Saint-Michel im Süd Westen (Departement Basse Normandie)
bis zu Le Treport (Departement Eure), breitet die Normandie vor ihren
Besuchern eine Landschaft
von erstaunlicher Vielfalt aus.
Von umbrausten Steilküsten, flachen Sandstränden, duftenden Gärten bis hin zu den malerischen Städten mit Ihren Kathedralen und Schlössern.
Von den vielen kleinen Feldern der Cotentin Halbinsel bei Cherbourg bis zu den weiten Feldern bei Avranches und um den Mont-Saint-Michel, die Normandie hat viel zu bieten.
Fährt man in die Normandie so wird man von vielen Zeitgenossen eher als Kulturbesessen oder als Romantiker betrachtet. Trotz steigender deutscher Übernachtungszahlen n der Normandie zieht es nach wie vor die allermeisten „Germanen“ nach Süden an die Côte D’Azur, das Aquitaine oder in die Provence, wenn nicht, mit vollem Geldbeutel, gleich nach Monte Carlo.
Was viele nicht wissen ist, dass gerade das herrliche Klima der Normandie mit milden
Wintern und erträglichen Sommern wunderbar für die körperliche Entspannung ist.
Der
ca. 600 km lange Küstenstreifen der Normandie bereitet
den rechten Rahmen für einen nicht alltäglichen Urlaub für Körper, Geist und
Seele
Wenn auch die Küste, das wohl am häufigsten besuchte Gebiet der Normandie ist, so hat auch das Hinterland vieles zu bieten. Ca. 1/3 der französischen Pferde werden in der Normandie gezüchtet und besonders Reitfreunde finden viele Möglichkeiten für ihren Sport.
Da das Land, überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird, hat sich der Charme der alten Normandie erhalten und man trifft nicht überall auf Schornsteine und Fabrikanlagen wie anderorts. Die lustig gezeichneten oder auch verwaschen wirkenden normannischen Rinder, die das ganze Jahr auf der Weide leben werden hauptsächlich für die Milch- und Fleischwirtschaft verwendet. Desshalb sind die einzigen Fabrikanlagen, die dem Besucher ins Auge fallen die Käse- und Milchfabriken, wie zum Beispiel in Isigny-sur-mer.
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Fakten
über die Normandie: Quelle: http://www.normandy-tourism.org 5
% der Oberfläche Frankreichs / 5 % der Bevölkerung Frankreichs - ca.:
3.302.392 |
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Zwei
Verwaltungsregionen: 2
departements : Seine-Maritime & Eure HAUTE
NORMANDIE: 3 departements : Calvados, Manche & Orne |
Hauptstadt : Rouen |
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Tourismus: 980 Hotels, 390 Camping-Plätze, 4,500 Unterkünfte auf dem Land, 157,800 private Ferienwohnungen(Gites) |
Besucherzahlen: 5,040,000 Besucher |
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Touristisches
Angebot: 600 km Küste, 362,000 ha Wald, 14,000 Flüsse, 7,500 Wanderwege 200 Museen, 50 Abteien und Kathedralen 80 Parks & Gärten, 39 Golfplätze, 37 Yachthäfen |
Berühmte
Künstler: Da
Nicolas POUSSIN, Eugène BOUDIN, Jean-Francois Millet und Raoul DUFY
Normannen waren, haben sich zahlreiche Maler von der Normandie anziehen
und verzaubern lassen, sind dort geblieben und waren durch ihre Werke
mit der Region verbunden. Eugène ISABEY, VALLOTON, MARQUET, MONET, GERICAULT, FRIESZ, VAN DONGEN, BONINGTON, BRAQUE, JONGKIND, COROT, COURBET, TURNER |
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Baustile
in der Normandie: |
Seien sie nett zu den Normannen.
Glauben Sie nicht etwa, dass der Normanne ein Franzose ist.
Nein er ist Stolz auf seine Herkunft.
Seit 1066 William der Bastard nach England segelte und nach der Schlacht von Hastings zu William dem Eroberer und König von England wurde ist der Normanne zuerst Normanne und dann Franzose.
Die zwei Löwen der normannischen Flagge sind mit den 3 der englischen Königsfamilie identisch.
Der jeweilige englische König ist ebenfalls immer ein "Duke of Normandy".
Der Normanne ist robust bis starrsinnig und normalerweise glücklich, so man ihn in Ruhe lässt. Zu großen Trubel findet er eher lästig. Geht es aber ums Essen und Trinken so ist er nicht kompromissbereit und man sollte sich bei einer Einladung auf einen langen Abend gefasst machen.
Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Einladung vor 5 Stunden beendet ist.
Spezialitäten:
- Einerseits Name des Départements
- Andererseits Apfelweinbrand (mit Qualitätsstufen wie Cognac)
Der Name "Calvados" geht auf eine Fregatte der spanischen Armada zurück,
die die See-Schlacht (West Schottland) verpasst hatte und an der Küste der
Normandie zerschellte.
Ihr Name war "Calvador", was gemäss Hermann Schreiber mit "Entmaster" übersetzt wird.
Die Fregatte soll also in Seeschlachten zum Entmasten gegnerischer Schiffe eingesetzt worden sein, allerdings erlitt sie dieses Schicksal selbst an der normannischen Küste.
Trinken Sie Calvados bei Zimmertemperatur oder servieren sie ihn in einem warmen Glas um das Bouquet besser herauszustellen.
Im Depatement Calvados gibt es viele bekannte und unbekannte Cidre-Hersteller.
Cidre-Spezialisten können genau nach den Herstellern unterscheiden, wie viele Wein-fachleute.
Etwa
48
Apfelsorten und einige Birnensorten werden zum
Cidre
und
"Calvados".
Sorten:
cidre
brût
demi brût Ca. 5,2 Prozent Alkohol / Cidre wird ganztägig als Durstlöscher getrunken.
Herstellung wie Sekt
oder Champagner
hergestellt.
doux ist süsser / Enthält ca. 2,3 Volumenprozent Alkohol.
Der Siegeszug des Cidre wurde vor allem durch die seefahrenden Nationen gestartet.
für die langen Fahrten wurde ein Getränk gesucht, dass in Fässern länger haltbar war und nicht ganz so
alkoholisch war als Rum oder Gin.
"Cider" engl für cidre wird in England und USA heute noch fast überall getrunken.
In
USA ist "Cider" wie in der Schweiz meist alkoholfrei, was den
Normannen doch sehr erstaunt.
Cidre sollte immer gekühlt serviert werden.
350 oder mehr Käsesorten
Dieses wichtigste, umstrittenste und vielbeschriebenste französische Landwirtschaftsprodukt neben Wein und Champagner Ist das Produkt der Normandie.
Städte mit Namen Camembert, Pont l'évêque / département Calvados... lassen dem Genießer und Gourmet das Wasser im Munde zusammen laufen.
War ursprünglich der Pont l'évêque der bekannteste Käse, so wurde nach 1791 als das Käserezept von einem Mönch nach Camembert gebracht der Käse, der nach dem Dörfchen benannt wurde noch bekannter.
Es gilt als überliefert, daß die Bäuerin, Marie Harel bei einer Inspektion Napoleons des III. eben diesem den Käse anbot. Napoleon III ließ dann den Camembert auf die Königliche Käseplatte setzen und somit trat der Camembert seinen Siegeszug durch Europa an.
Allerdings sollte man beachten, dass der Camembert aus der Normandie kommen sollte und ein Gütesiegel haben muss und in der Mitte fast flüssig sein sollte. Käse wird generell bei Zimmertemperatur gegessen. Begehen sie nie den Fehler kalten Käse zu servieren.
Ob sie Butter als Unterlage für den Käse verwenden bleibt ihnen überlassen, jedoch das Brot oder das Baguette sollte immer frisch sein.
Tipp:
Filetsteak a la Normande:
Filetsteak anbraten, Camembert darauf legen und kurz gratinieren. Herrlich!
"Présalé"
Nennt man das Fleisch der Schafe, die rund um den Mont-Saint-Michel auf den "Salzwiesen" aufwachsen.
Die Wurzeln des Grases sind während der Flut unter Wasser und nehmen das Salz aus dem Seewasser in sich auf.
Die Schafe fressen das Gras und somit ergibt sich ein Salzgeschmack im Fleisch selbiger Tiere.
Ein gutes "Presalé" sollte man nur in wirklich guten Restaurants zu sich nehmen.
Vor dem Genuss eines "Presalé" sollte man vielleicht einen schottischen Isley Whisky trinken um sich auf den leicht salzigen Geschmack einzustimmen.
Normannische crème fraiche und Butter
Die Wurzel allen guten Geschmacks und der Figurprobleme.
Nun ja, in Maßen genossen lässt sich dies vertragen, wer sich jedoch an den Geschmack gewöhnt hat wird leicht abhängig.
Speisen werden in der Normandie immer mit beiden Ingredienzien zubreitet. Da Fett der beste Geschmacksträger und -verstärker ist, schmeckt alles noch mal so gut.
Es empfiehlt sich bei der Rückfahrt eine große Kühltasche mit Käse Butter und crème fraiche mitzunehmen.
