3.b.I.R. rückt allerdings schon ab dem 04.08. über Bourgignon und
Royaucourt vor. Löst III./R.I.R.259 ab.
Der
Einsatz ist diesmal an der sogenannten Laffauxecke vorgesehen. Südlich von
Laon auf Richtung Soissons.
Teile
bleiben bei Pinon ander Teile bleiben als Divisionsreserve bei Bourgignon.
Die
Stellungen bei Allemant wurden in der Tiefe gegliedert, was durch die
andauernde Beschießung seitens der Franzosen notwendig war.
Bei
Allemant erhielten am 06.09.1917 die ablösenden Bataillonsstäbe vom
III. und I./3.B.I.R. einen Granatvolltreffer.
Die Officiere:
Hauptmann
von Winckler - 1.b.I.R.
Hauptmann
Krämer - 13. b.I.R.
Atjudant
III./.3. b.I.R. Lt. d. Res. Kardel
Bataillonsarzt
Dr. Westermacher verlor ein Bein
Das Regiment verbleibt in den Stellungen und kämpft gegen Stoßtrupps und
Gas.
Prominentestes
Opfer des Gases ist Oberst von Stengel, der am 08.08.1917 eine schwere
Gasvergiftung erleidet.
Am 15./16.09.1917 wird das 3.b.I.R. aus der Stellung gezogen und verlegt.
Athies-sous-Laon,
Aulnois (bei Laon) über Montcornet, Liart, Charleville-Mézières sind die
Stationen bis Sedan.
16.-18.
September 1917
Sedan
die
verschiedenen Regimenter werden teils in der Zitadelle von Sedan, in Floing,
St. Menges und Carignan untergebracht.
Die
Division wurde hier bei Sedan geschult.
-
Erlernen und Vorführen des deutschen- und des französischen Verfahren im
Angriff
- Erlernen und Vorführen des deutschen- und des französischen Verfahren in
der Verteidigung
- Auswerten der neuesten Erfahrungen
-
Einübung und Anwendung der neuesten Waffen und Kampfmittel
Am
06.10.1917 kam der
Befehl zum Abmarsch in die Champagne.
Ab
dem 07.10.1917 wurde die Division teil per Landmarsch, teil per Bahn als
Heeresgruppenreserve nach Vouzuiers verschoben.
Teile
wurden zum Arbeitsdienst in den Abscnitten Tahure, Ripmont und Aisnes
beordert.
Da
3. b. I.-R. fuhr mit der Bahn am 09.10.1917 ab und war bis zum Morgen des
10.10.in seinem Unterkunftsraum um Ballay (5km nordwestlich von Vouziers)
eingetroffen.
Herbstschlacht
in Flandern:
18.09. bis 03.12.1917
III. Teil der Schlacht in Flandern
Währen der
Engländer in der Frühjahrsschlacht bei Arras (02.04-20.05.) konzentrisch mit
der großen Offensive der Franzosen, der Schlacht an der Aisne und in der
Champagne (6.4.-27.05.) zusammenwirkte, mußten sie nach dem Scheitern dieser
beiden Offensiven die Hoffnung auf die Vertreibung der Deutschen aus Belgien
für diese Jahr einstellen.
Diese Niederlagen
hatten vor allem in der französischen Armee starken Einfluss auf die Moral.
Man spricht sogar
von Zerfallserscheinungen, die in einigen Todesurteilen ihren Ausdruck fand.
Der französische
Generalsstab verlagerte die Aktivitäten auf räumlich eingegrenzte vorhaben,
die den deutschen Truppen einiges an Territorium abgewann - Verdun,
Laffauxecke.
Russland war
durch die Revolution gelähmt und die Italiener nach dem Durchbruch der
deutsch-österreichischen Verbände durch die Julischen Alpen bis zur Schlacht
bei Udine und die Verfolgung an die Piave (24.10.-11.11.1917) vorerst
zurückgedrängt.
In Flandern
wurden dagegen weiterhin ungeheure Kräfte verzehrt.
Trotz
Kriegsmüdigkeit, dem Einsatz von Panzerwagen und der schlechten Verpflegung
hielt das 3. b. I. R. seine Stellungen (besonders Passendale am 26.10.1917)
Einsatz in der
Region: Wallemolen-Paschendale (Belg. Passendale), hierbei erfolgreicher
Abschlag eines feindlichen Angriffes aus eigener Kraft mit geringer Einbuße.
Die Division erreichte zwischen dem 12. und 16.10. bei Ansegen und Waregem, an
der Strecke Audenarde-Isegem-Roselare ihren Bereitstellungsraum.
Das 3. b. I. R. wurde am 14.10. in Bereitschaftszüge verladen und und nach
Meenen gefahren, wo es der 8. Inf. Div - Gruppe Wytschete (Wijtschate, südl.
Ypern) - zur Verfügung gestellt wurde.
Am 19.10. kam das
Regiment zurück nach Rumbeke bei Roeselare.
Hier hatte die 11. b. I.D. die 195 Inf Div der Gruppe Ypern als
Eingreifdivision abgelöst.
In der Nacht vom
20./21.10.1917 übernahm dannn die 11. b. I. D. den abschnitt vor Passendale,
deren Hauptwiederstandlinie sich zu dieser Zeit von Wallemolen bis zum
Bahndamm der Strecke Roeselare-Ypern (südlich der Gasanstalt am Südostende
von Passendale) ausdehnte.
Das 3. b. I. I.
R. übernahm den mittleren Abschnitt, der Passendale unmittelbar deckte.
Rechts davon war das 22. b. I. R., links das b. Res. Inf. Rgt. 13.
Die
Flandernschlacht hatte nach 11tägigem Trommelfeuer am 07.06.1917 mit der
Sprengung und dem englischen Beschuß am Wijtschate Bogen ihren Anfang
genommen. Als der Angriff zum Stehen gekommen war, setzten die Engländer
östlich und nördlich von Ypern am 31.07 die heftigsten
Durchbruchsversuche ein, die bis zum Dezember mit immer wachsender Erbitterung
und Heftigkeit und unter Einsatz von Massen an schwerer Artillerie und
Munition geführt wurden, wie man sie bis dahin noch nicht einmal vor Verdun
oder an der Somme gesehen hatte.
Die
Geländegewinne mußten mit einem hohen Blutzoll bezahlt werden.
Am 20.09.1917
hatte dann der dritte Ansturm der Briten begonnen, der sich auf die Linie
Passendale Geluveld austobte.
Großkampftag
- 22.
Oktober 1917
Um 10:00 Uhr Beginn des 4 Tage dauernden Artilleriefeuers aller Kaliber
und Grössen.
Da das Gelände zerwühlt war, fanden die Soldaten vor allem in den großen
Granattrichtern Schutz. diese wurden miteinander verbunden und somit eine Art
Gabensystem geschaffen.
Durch
den heftigen Regen war die gesamte Gegend total verschlammt.
In den ersten Morgenstunden des 26.10.1917 flaut das Feuer ab und heftigste Kämpfe gegen englische
Truppen beginnen.
Regimentskommanduer
Freiherr von Stengel übernimmt wieder das 3. b. I. R. nach überstandener
Gasvergiftung.
In der Nacht vom 27. 10 wechselt die 11. b. I. D. mit der 39.
I.D und wird nach hinten als Eingreifdivision in den südlichen
Abschnitt in die Gegend von Vossemolen verlegt.
30.Oktober 1917
Die 5. bayer. Res.-Division wird von einem schweren Schlag getroffen, kann
sich behaupten und wird zurückgenommen.
Die 11. b. I. D.
wird bereitgestellt
aber
nicht ins Gefecht genommen, da das schon fast großteils verlorene Passendale
gegen Abend bereits wieder eingenommen wurde.
Die
Division wird am 02.11. dann im Abschnitt Passendale, westlich Morslede in die
vorderste Linie ein. Das
3. b. I. R. übernimmt die Mitte des Divisionsabschnittes.
Am
06.11.1917 geht Passendale verloren.
Das
Regiment wird in der Nacht zum 08.11.1917 abgelöst und bleibt noch bis zum
13.11 als Eingreiftruppe in der Gegend.
Am
14./15.11 wird das Regiment von Rumbeke aus nach Tourcoing abtransportiert und
in Roubaix einquartiert.
Winterquartiere
in und um Conflans und nordwestlich Briey
19.11.1917 - 07.04.1918
In
Roubaix wurde das Regiment vom Führer der Heeresgruppe Generalfeldmarschall
Kronprinz Rupprecht von Bayern persönlich unter voller Anerkennung der
Leistungen bei Passendale aus dem Verband der Heeresgruppe entlassen.
Ab dem 18.11 wird es abtransportiert und trifft am 19. und 20.11. 1917 in Conflans-en-Jarnisy
im Bereich der Armeeabteilung C ein.
Ab
dem 24.11.1917 beginnt der Einsatz im relativ ruhigen Raum St. Mihil und
nordöstlich davon.
Das
Regiment erhält den nördlichen Unterabschnitt, dessen vordere Linie von
Seuzey bis Lamorville
reichte.
Regimentsstab
und Regimentsreserve in Deuxnouds-aux-Bois.
Die
Stellungen entsprachen nicht dem Standard, waren etwas veraltet, allerdings
gaben sie genügend Schutz gegen Artillerie und Wetter und Wind.
Bis auf gelegentliche Feuerüberfälle und M.G. Feuer hielten sich die
Feindseeligkeiten im Rahmen.
In
Deuxnouds-aux-Bois wurden Christbaumfeiern abgehalten und der
Landtagsabgeordnete Professor Dr. Schlittenbauer kam zu Besuch.
Am
26.12 kam General der Infanterie Albert Ritter von Schoch zu einem
Vorbeimarsch der Regimentsreserve vorbei.
In
ernster Stimmung klang das Jahr 1917 aus.
Das
Kriegshahr 1918
Mein Großvater verbrachte die Monate März bis Oktober bei seinem
Regiment.
Am 07.01.1918 verunglückte er während der Sturmausbildung bei Lamorville.
Am 10.02.1918 wurde er zum Leutnant ernannt.
Am 28. März kam er dann als Zugführer der 10. Kompanie zurück zu seinem 3.
Regiment.
Am 20.10.1918 wurde er zum Lehrgang MG in das Lager Lechfeld versetzt.
Erst nach Ende
des Krieges am 11.11.1918 kam er von dieser Ausbildung wieder zur Truppe.
Diesmal als Ordonnanzoffizier der 6/3bayer. Inf.-Regiment.
Im Westen war die
Situation am Anfang des 5 Kriegsjahres eher ruhig.
Auf deutscher Seite war man damit beschäftigt zum großen Schlag auszuholen,
bevor noch General Pershing genug amerikanische Truppen ausgebildet und
herangeschafft haben würde.
Im Osten war mit er Ukraine Frieden geschlossen und nach der Weigerung der
Soviets marschierten deutsche und verbündete Truppen in Odessa, Kiew, Minsk,
Lettland, Estland und Finnland ein.
Durch diesen druck auf den jungen Staat wurde der "Friede" von Brest
-Litowsk geschlossen.
In Palästina machten die Engländer große Fortschritte.
21. März 1918.
1-
Michaelsschlacht
Deutsche Truppen erreichen die Gegend um Amiens
2- Im April beginnt der Angriff auf den Kemmelberg, Georg Schlacht
3- Der Schlag beginnt am 27.05.1918 um 02:00 zwischen
Landricourt und dem Brimont(6km nördlich Reims).
Als um 04:00 die Infanterie zum Sturm ansetzt, war innerhalb weniger Stunden die
umstrittene Hochfläche des Chemin des Dames erobert und mittags wird zwischen
Bailly und Berry au Bac die Aisne überschritten.
Am 29.05. ist von der 7. Armee soissons überschritten und Fére en Tardenois
erreicht.
Die 1. Armee liegt hart nördlich Reims. Am 30.051918 wird die Marne bei Chateau
Thierry erreicht.
Der Bois Belleau -
wetlich von Chateau Thierry - bildet den nächsten Punkt dieser Offensive an
Paris.
Der Vorstoß hier wird durch die frischen amerikanischen
Truppen gestoppt. 2.+ US Marines und 3. US Division aus dem Raum Meaux.
Die deutsche Offensive wird nun endgültig eingestellt.
4- Im Juni Vorstoß gegen Noyon und Compiegne
Die oberste Heeresleitung wollte hier den Angriff der 18. Armee über die Linie
Montdidier-Noyon führen und beabsichtigte, mehr Gelände im Westen zu gewinnen
um den Angriff auf Soissons unterstützen.
5- Vorstoß beiderseits Reims / erfolglos
Durch diese Vorstöße sollte Paris erreicht werden und Frankreich zur Aufgabe
gezwungen werden. Da die deutschen Linien jetzt derart überdehnt waren und nur
wenige Nachschublinien, insbesondere Eisenbahnstrecken verfügbar waren, brach
der deutsche Vorstoß zusammen und von da an hatten die Alliierten die Oberhand
bis das deutsche Reich am 11.11.1918 kapitulierte.
Anfang
1918
Die 11. b. I. D.
wird zwischen dem 11. und 12. Januar 1918 abgelöst und kommt wieder in die
Gegend von Conflans-en-Jarnisy als Heeres Reserve. die Fußtruppen werden von
Vigneulles aus mit Zügen zurückgefahren.
Das Regiment kommt
nach Labry.
Am 06. Februar
kommt seine Majestät der bayerische König und besucht die 11. b. I. D. zur
Parade nördlich Conflans.
Zwischen dem
8.-12.02.1918 kommt die Division noch einmal in eine ruhige Stellung bei Étain.
Das Regiment kommt
dann nach Abaucourt-Hautecourt und löst am 09./10.02.1918 das Garde Gren. Rgt.
1 ab.
Es ist der
nördliche Divisionsabschnitt - Abaucourt-Hautecourt/Herméville-en-Woëvre
Hier wird vor allem
geschanzt, Grundwasser muß immer wieder aus den Stollen gepumpt werden, von
großen Feindseeligkeiten wird nichts berichtet.
Größere Übungen
werden im Raum Etain abgehalten.
Am 27./28.03.1918
wird das Regiment abgelöst und nordwestlich Briey bei Tucquegnieux zur
Vorbereitung auf kommende Einsätze geschult.
Am 06.04.1918 kommt
der Befehl zum Abtransport.
Bis 10.04.1918
Fahrt nach Lille
11.04.1918 -Frelinghien
Hier tritt das
Regiment in eine der großen Angriffsarmeen des Jahres 1918 ein.
Am Morgen des 21.
März 1918 waren die deutschen Truppen in die feindlichen Stellungen
eingedrungen und hatte nach 10 Tagen westlich
St. Quentin den
Gegner mehr als 60 km weit zurückgejagt.
Vor Amiens war es
dann allerdings den Briten gelungen den deutschen Vormarsch zum Stehen zu
bringen.
Nun erreicht die
11. b. Inf. Div. als Division 2. Linie der 4. Armee am 11.04 die östliche Seite
der Lys bei Frelinghien.
Am 12.04 wird die Lys auf Laufstegen 1200 m nördlich der Stadt überschritten.
Das Regiment
verbleibt am Abend beiderseits des zerstörten Bahnhofes Westhoek - ehemals
hinter der 2. feindlichen Linie.
Die 11. bayer. Inf.-Division wurde dann in Belgien auf dem linken Flügel der 4. Armee
seit dem 13 April eingesetzt.
Sie traf am 13.04.
gegen 04:00 südlich le Rossignol ein.
Sie sollte helfen den erfolglosen Angriff auf die beherrschenden Höhen von
Neuve-Eglise
(214. Inf. Div.) vorzureißen.
Im schwungvollen Angriff wurden diese Höhen genommen und der Feind wurde bis
zum 17. April nach Nordwesten zurückgeworfen.
Zur Vorbereitung auf den Sturm des gut ausgebauten Kemmel Berges wurde die
Division nach Verlust von 2200 Mann an die holländische Grenze zurückgezogen
und aufgefrischt.
Die 11. b. I. D. wird trotz großer Verluste noch bis zum 22.04.1918 eingesetzt.
Das 3. b . I .R.
wird am 22.04.18 in die Gegend von "De Seule (Seeau) un dann in
Barackenlager bei Lampernisse verlegt.
In der Nacht vom
24.04. erreicht es Armentiers. von dort aus geht es weiter nach Bondues, Mouscron,
Kortrijk, Gent und Terdonk.
Den Kemmelberg jedoch erstürmten dann die 4. bayer. Inf.-Division unter
Generalmajor Prinz Franz von Bayern und das Alpenkorps unter Generalmajor Ritter
v. Tutschek mit großen Verlusten.
Grenzschutz an der belgisch-holländischen
Grenze
27.04.-02.05.1918
Heeresreserve in und um St. Niklaas
Selzaete ist ein kleines Städtchen, ca. 15 km nördlich von
Gent an dem für Großschiffahrt geeigneten Gent- Terneuzen Kanal gelegen.
Das I./3. b. I. R. und der Brigade- sowie Regimentsstab kamen dort gut
unter. Besonderes Interesse hatten die Soldaten an der
Bewachung des 2meter hohen, elektrisch geladenen Zaunes, mit dem sich die
Holländer schützten.
Da es dem Regiment dort nicht möglich war eine ordentliche Ausbildung
sicherzustellen, wurde das Regiment nach St. Nicklaas verlegt. Während
dieser Zeit wurde die Division vom bayerischen Kronprinzen und seiner Majestät
besucht. Schlacht bei
Soissons und Reims 27.05. - 13.06.1918 Am
02. Juni 1918 begann der Abtransport aus St.
Nicklaas über Brüssel, Namur, Charleville-Mézières wieder nach Laon, wo
am 4./5. Juni ausgeladen wurde.
Am 07.06. wurde die Division in heißem und staubigem Marsch aus den Lagern Bruyères-et-Montbérault
nach Westen, also in der Richtung auf Noyon verschoben und nächtigte,
nach einem ca. 15 km Marsch, im Ortsbiwak und Biwak um Prémontré.
Dann wurde nach Süden gedreht und der Marsch durch Hitze und Staub ging durch
die Orte and denen das 3. b. I. R. bereits gekämpft hatte.
Brancourt, Pinon, Allemant, und Bascule bis zum Quartier in Crouy, kurz vor
Soissons.
Von dort wurden die Kommandeure sofort mit Kraftwagen zum Schlucht von Saconin-et-Breuil
vorgeholt.
Am 09.06.1918 trifft das Regiment
vorne ein und und löst das Inf Regt 64 bei Missy
au Bois ab.
Französische Truppen: 35eDI
/ DM -
Division Marocaine
Damit befindet sich das 3 b. I. R. am linken Flügel der Division,
rechts liegt das 22. b. I. R. links die 45. Res. Division.
Der Angriff wird auf den 11. Juni angesetzt, dann aber um einen Tag verschoben.
Vier Divisionen
34. Inf. Div.
51. Res. Div.
11. b. I. D.
45. Res. Div.
sollen
als Forderste Front zwischen Aisne und dem Wald von Villers Cotterêts einen
Stoß gegen und über den Abschnitt Couloisy-Chelles-Vivieres
führen.
12. Juni1918
Die 11. bayer.
Inf.-Division wurde als frische Division zwischen ermüdete Divisionen gesetzt
um als Schirttmacher zu dienen.
Nach kurzer und wirksamer "Vergasung" der französischen Artillerie
wurde das Artilleriefeuer eröffnet.
Um 05:00 verließ die Infanterie ihre Stellungen und begann den Angriff.
Das 22. b. Inf. Regt. sürmte bereits um 08:00 das Dorf Coutry.
In den ersten Begegnungen östlich von Cutry schlug sich die 11. bayer.
Inf.-Division tapfer um das Ziel, die kahle Hochfläche zwischen Cutry und St.
Pierre Aigle wegzunehmen.
Auch das 3. b. I. R. kommt zügig voran und hält mit dem 22. Schritt. Das
Hauptziel war die Höhe 162 bei Dommiers auf das die I./3.b.I.R. losging. diese
Höhe liegt zwischen Coeuvres-et-Valsery und Saint-Pierre-Aigle. Es handelte
sich um eine stark ausgebaute Stellung sog. "Pariser Stellung" mit
doppeltem Drathhindernis. Auch wenn die Ausrichtung des Hindernisses nach Norden
war, so wurde sie zu einer wirksamen Flankenstellung.
Das I./3.b.I.R.wollte nun auf sein Angriffsziel Dommiers vorgehen, wurde aber
durch MG, die im hohen Grase verborgen waren attackiert.
Hohe Verluste treten ein. Das III./3. b. I. R. bringt Minenwerfer und MG zur
Unterstützung nach vorn und mit dem Vorgehen der 45. Res. Div auf ihr Tagesziel
gelingt gegen Nachmittag die Wegnahme von Dommiers und trotz
französischem Gasangriff gegen Abend auch die Einname von Höhe 162.
Das flotte Vorgehen hatte dem Regiment 500 Mann und - ein Viertel der
Gefechtsstärke - darunter 15 Officiere gekostet.
Ein damals schwer zu ersetzender Verlust.
Die Division hatte die spitze des Angriffskeiles gebildet.
Die Division mußte allerdings den Geländegewinn mit 2300 Verlusten, darunter
1000 Verluste durch Gasangriff bezahlen.
Der Vorstoß wurde nicht weiter vorgetragen, da der Angriff zwischen Noyon und
Montdidier, der am 09.06.1918 begonnen hatte auf heftigen Widerstand und starke
französische Truppenansammlungen gestoßen war.
Dies hatte bewirkt, daß die O.H.L. zur Vermeidung von Verlusten bei der 18.
Armee den Vorstoß schon am 11.06. hatte einstellen lassen.
In der Nacht zum 14.06.1918 wird das Regiment von Inf. Regt. 56 ohne
Zwischenfall abgelöst.
Die Bataillone treffen nach einem Marsch über Soissons, Bucy le long, Chivres-Val,
in Vregny - einem früheren englischen Barackenlager - ein.
Nach dem Abrücken des Regimentes wurde von französischer Seite eine neue Serie
von heftigen Gegenagriffen gestartet.
Bereits am 15.06.1918 wurde das Regiment wieder nach vorn gebracht und erreichte
über Vauxbuin eine Steinbruchhöhle bei Saconin-et-Breuil.
Am 17./18.06. marschiert das Regiment zurück nach Vregny ohne eingesetzt worden
zu sein.
Ausbildung und Ergänzung an Kleidung und Ausrüstung.
Am 01. Juli 1918 wurde vom Regiment an die Division
gemeldet, daß daß für den Wiedereinsatz nur wenig über 2000 Mann zur
Verfügung stehn würden, von denen ein beträchtlicher Prozentsatz wegen der
"Spanischen Grippe" entfielen.
Das Regiment war nicht vollkampffähig.
Fehl an Offizieren - 39
Fehl an Mannschaften - und 700
Das Regiment bedar der Auffüllung und mindestens 3 Wochen an Ausbildung.
Am 28.06 wurde das Regiment wieder nach vorn gebracht.
Bei Vauxbuin wurde das Regiment südöstlich am Berghang als Reserve
bereitgestellt.
Höhe 162 war wieder fest in französischer Hand.
Das Regiment verbleibt in der Stellung ohne eingesetzt werden zu müssen. Nur
das III./ 3. b. I. R. verlegt, da es durch scharfe Feuerüberfälle Verluste
erhalten hatte. Das Bataliion wurde am 02.07.1918 in einer Höhle am Hang Lave
Ferme (800 m südlich Dorf Vauxbuin) verlegt.
Der Umschwung:
Stellungskämpfe westlich Soissons
05. - 17.07.1918
Abwehrschlacht zwischen Soissons und Reims
18.-25.07.1918
General Foch begann ab dem 16. Juli 1918 mit seinen Angriffen auf die
überdehnten und geschwächten deutschen Linien.
Die 11. bayer. Inf.-Division war nach kurzer Ruhe in die 3.5 km breite Stellung
bei Dommiers eingerückt.
Das 3. b. I. R. wurde wieder nach Missy-aux-Bois geschickt von wo aus es im Juni
den Angriff auf höhe 162 geführt hatte.
Diese Höhen waren nun verloren und das Regiment mußte im Angesicht des Hügels
Stellungen im schlechten Wetter ausheben.
Es fehlten Baumaterial und Hände.
Eine letzte deutsche Offensive begann am 15.07.1918 (Marneübergang östlich
Chateau-Thierry geglückt) und wurde bereits am 16.07. wieder wegen zu hoher
Verluste abgebrochen.
Auf deutscher Seite wurde vermutet, daß der Feind deshalb viel Artillerie hatte
abziehen müssen, was durch die relative Ruhe der franz. Artillerie gegeben
schien. Zwar wurden Stimmen laut die der ruhe nicht trauten, allerdings
verhallten diese ungehört.
Zwar durch Überläufer (11.07.) und auffällige Geräusche gewarnt, wurde das 11. am
Morgen des 18. Juli ohne Feuervorbereitung und durch die Unterstützung von
kleinen Tanks überrascht. Das Artilleriefeuer setzte erst nach dem Vorgehen der
Infanterie ein.
Die Division wurde dann von Südflanke her (Dommiers) mit starken Kräften umfasst und im
Rücken bedroht. Besonders die vielen Kampfwagen (Da es sich um Amerikaner
handelt nehme ich an es waren Renault Wagen) die in der Mitte angriffen drohten
zusätzlich noch die Division zu spalten.
2 Kompanien können einen Tunnel
nicht verlassen und müssen sich ergeben.
Von den 3 Regimentern kamen nur 180, 110 und 28+2Offiziere (3. bayer. Inf.-Regiment)
Männer
zurück.
Trotz dieser unglaublichen Verluste gelang es dem Divisionskommandeur Generalleutnant
Ritter v.
Kneußl
eine neue Verteidigungslinie südwestlich aufzubauen und den
amerikanischen Vorstoß auf Soissons zunächst aufzuhalten.
Zu erwähnen sei, daß am 22. Juli 1918 die 10. bayer. Inf,-Division nach
ruhmreichem Kampf und Verlust von nahezu 3000 Bayern aufgelöst wurde. Teile der
10. wurden auf die 11., 15. und 6. bayer. Inf.-Division verteilt.
Verzweifelt hält die 11. mit zusammengewürfelten Eingreiftruppen und Reserven
die aus der Saconinschlucht herausgeführten Angriffe, wehrt Stürme auf die
wichtige Hochfläche bei südwestlich Vauxbuin ab.
Die Reste der 11. bayer. Inf.-Division wurden am 25. Juli aus der Front
herausgezogen und nach Brügge verlegt.
Die Reste 3. b. I. R. werden über Bregny auf Nanteuil-la
Fosse zurückgenommen, wo er erste Ersatztransport eintrifft.
Am 25. Juli 1918 übernimmt Hauptmann Eidam, bisher Kommandeur II./.b.I.R. 13
die Führung der Reste des Regimentes. Mit der Verstärkung der
Amerikaner gelang es nun den Alliierten die Front zu begradigen, z.B. 12.09.1918
St. Mihil. Wiederaufstellung des
Regimentes
Aufenthalt bei Ostkamo südlich Brügge
19.07. - 25.08.1918 Am 29. Juli war der
neue Regimentskommandeur Major Oskar Prager eingetroffen.
Der Regimentsstab und I./3. b. I. R. waren in Ostkamp untergebracht, II./b.I.R.
in Zedelgem und III./3. b. I. R. waren in Assebroek untergebracht.
Hier wurde an der Ausbildung und Wiederaufstellung der Verbände gearbeitet.
Generalleutnant Ritter von Kneußl übernahm im 12. August das Generalkommando des
XV. bayerischen Resevekorps.
An seine Stelle (17. August 1918) trat Generalmajor Großmann.
Durch die großen Verluste wurden in den Bataillonen jeweils die 4. Kompanie
aufgelöst dies geschah beim 3. b. I. R. am 17.08.1918.
Während des Ensatzes wurden dann noch die Minenwerferabteilungen der Bataillone
auf eine Minenwerfer Kompanie des Regimentes verfügt.
die Zahl der Minenwerfer wurde ebenfalls von 12 auf 9 verringert. Der
Divisionsbefehl zum Wiedereinsatz kam am 25. August 1918.
Die Division hatte die 49. Res Div. in der Stellung südlich des Waldes bi
Houthulst (bei und nordwestlich von Langenmark) abzulösen.
Sie stand auf dem Gelände von dem aus die Engländer die Angriffe 1917
angesetzt hatten - als die Division Passendale verteidigte -.
Der rechte Flügel des Angriffes im Frühjahr 1918 - An dem auch die 11. bei
Neuwe Eglise beteiligt war - hatte dieses Gelände genommen. Stellungskrieg
in Flandern
26.08. - 27.09.1918
In Flandern traf der Angriff am 28. September Die 11. und 12. bayer.
Inf.-Divisionen bei Langenmarck.
Die ausgedünnten Divisionen werden rasch überrannt, können jedoch in der
Linie Spriet-Beccelaere wieder Fuß fassen.
Trotzdem müssen die deutschen Truppen weiterhin zurückweichen und stehen ab
Anfang November an der Schelde. Die 11. bayer. Inf.-Division zieht sich nach
Gent zurück. Am 26.08.1918 wurden die Bataillone (ohne Troß)
mit Bereitschaftszügen in das Kampfgebiet gebracht.
Bereits bei der Ablösung schlägt starkes Artilleriefeuer auf die Division und
trotz Sperrfeuer gelingt es den Belgiern einige Feldwachenstellungen zu nehmen.
Da diese aus Beton sind nisten sich die Belgier darin ein.
Das Regiment liegt nordwestlich Langenmark und bildet den rechten Flügel der
Division.
Die Stellungen werden großteils in alten Trichtern eingerichtet, da das ganze
Gelände total zerschossen ist.
Vordere Kampfbataillonsstellung: nördliches Ufer des Kortebek oder Broenback. -
Frankenstellung -
Sie lehnt sich an alte Betonbunker an. Ein durchlaufender Graben besteht nicht.
Die ebenfalls 2 km tiefe Stellung des hinteren Kampfbataillons
(Preußenstellung) lehnt sich an Wellblechunterstände an. Dort ist das
Trichterfeld etwas trockener.
Die Wiedergewinnung des verlorenen Terrains mußte artilleristisch vorbereitet
werden, da sich die Belgier gut eingegraben und mit Stacheldraht geschützt
hatten.
Am 06.69.1918 wurden die 3 verlorenen Bunker wiedergenommen.
1 Offizier und 53 Mann der überraschten Besatzung wurden gefangen genommen, 1
MG erbeutet und 200m westlich der Stellung eine Schutzstellung aufgebaut.
Durch Gegenangriffe war das gewonnene Gelände am Nachmittag bereits wieder
verloren.
Am 11.09. gingen Teile des Trichterfeldes verloren und am 13.09.1918 wurde das
3. b. I. R. zur Wiedergewinnung eingesetzt.
Die Wiedergewinnung verlief erfolgreich, allerdings nahmen geschickt
vorgetragene Gegenangriffe um die Mittagszeit das Terrain wieder weg.
In den folgenden 14 Tagen ereignete sich, außer den üblichen
Artillerieüberfällen nicht viel. Das eh geschwächte Regiment
verlor durch Artillerie und Grippe wertvolle Mannschaften.
Am 27./28.09.1918 sollten Teile des 3. b. I. R. in die Ruhezone herausgelöst
werden um an den linken Flügel der Division gezogen zu werden.
Wieder einmal die Region um Wallemolen
und Passendale.
In dieser Zeit der Ablösung wurde das I./3. b. I. R. südlich des Houthulster
Waldes vernichtet.
Ein massiver Vorstoß mit Artillerie und Fliegern der Engländer hatte die
Kompanie und die MG der MG. Komp. II./L.Gr.R. 100 getroffen.
Die eigene Artillerie hatte nach Verfeuern der Munition die Geschütze
unbrauchbar gemacht und wurde teils gefangen oder getötet.
Zwischen 11:00 und 12:00 trifft das I./L. Gren. Rgt. 100 beim
Regimentsgefechtsstand ein und stoppt den Vormarsch.
Gegen Abend wird die Linie auf den sogenannten Zarenriegel" bei
Ondank-Stadenberg (2 km südlich Staden) zurückgenommen.
Im neuen Gefechtsstreifen des 3. b. I. R. westsüdwestlich von Passendale
rückte das Regiment mit Verzögerungen ein.
Auch hier entseht am 28.09.1918 Chaos, da auch hier angegriffen wird und es erst
am Folgetag gelingt die zusammengewürfelten Einheiten wieder zu trennen und die
Stellungen zu besetzen.
Die Stellungen waren rund um das Strassenkreuz 800m nordwestich der zerstörten
Kirche von Passendale.
Nach und nach hatten sich zur MG Kompanie und den Minenwerferzügen verschiedene
Truppenteile gesellt.
25 Infanteristen der III./3. b. I. R. und verschiedene andere Versprengte.
Südlich schossen Teile des 28. und 26. b. I. R. an.
Die im Norden zum 14. b. I. R. klaffende Lücke wurde mit MG notdürftig
gesichert.
So wehrte sich der Rest des Regiments gegen die feindlichen Gegenangriffe.
Die Stellung wird abgebaut und eine Stellung bei Kalwe eingenommen. Da
der Feind nicht nachdrängt 30.09.1918 wird die sogenannte Flandern I Stellung
bezogen:
Roeselare - Hooglede - De Ruyther (3km westlich) auf Ledegem.
Die 11 b. I. D. wurde nach Roeselare in die 2. Linie genommen.
Bereits am 30.09. richtet der Feind angriffe gegen die "Flandern I
Stellung" die jedoch gehalten werden kann.
Vom 05.10. - 13.10.1918 herrscht bis auf Feuerüberfälle und Flieger
"relative Ruhe".
Am 12.10.1918 kamen 55 Mann Ersatz aus dem Feldrekrutendepot.
Am 14.10.1918 erfolgte ein feindlicher Angriff und gegen 08:00 war der
Feind in Roeselare.
Das 3. b. I. R. rückte dem Feind entgegen und nahm die Reste des Res. Inf. Rgt.
61 aus roeselare auf.
Es wurde dann südwestlich Beveren verwendet und lehnte sich an das nordwestlich
von Beveren stehende 16. b. I. R. an.
Am 15. 10. 1918 wurde Bevern von feindlichen Truppen genommen, der Vorstoß
jedoch angehalten.
Das Regiment wurde aus der Front gezogen und zunächst in Muizelaar südwetl. Pittem
in Reserve gelegt.
Die Divisionsstärke beträgt nun 1300 Mann!
Es wird nach Bachte (2km nördlich von Denze) verlegt um die Lyskanalstellung zu
beziehen.
Die Schlacht an der LYS
15.10. - 1.11.1918
Vom 20.10. an
versuchte der Feind immer erneut an verschiedenen Stellen die Lyskanal und
Lysstellung zu durchbrechen.
Die Reste der 11. b. I. D. standen immer noch nördlich Deinze.
An diesem Tag werden die Vorposten über den Kanal zurückgenommen, Artillerie
schießt sich ein, Infanterie greift nicht an.
Ab dem 30.10.1918 hatte die 11. b. I. D. den Abbau der sogenannten
Hermannstellung der Gentstellung (2. Linie) einzuleiten.
Am 1.11.1918 steht die Division südlich Gent als Sicherheitsbesatzung.
Von dort rückte sie ab dem 02.11.1918 nach Dendermonde an der Schelde, das 3.
b. I. R. nach Schoonaarde.
Am 04.11.1918 besuchte seine Majestät der Kaiser die Division in Uitbergen und
verlieh dort persönlich Auszeichnungen.
05.11.1918 Marsch nach Daknam, 07.11. antwerpen, 10.11.1918 Verlegung von Nijlen
nach Baelen.
Dort sollte die Division den Truppenübungsplatz Beverloo umstellen und 23.000
meuternde Marinesoldaten bewachen.
Jedoch hatte die revolutionäre Bewegung rasch um sich gegriffen und alle
möglichen Truppenteile erreicht.
Am 11.11.1918 befand sich das Regiment bei diest und Beverloo.
16.11. Unterkunft in Hasselt 20 km südlich Truppenübungsplatz Beverloo
17.11. Marsch nach Diepenbeck - östlich Hasselt
22.11.1918 das Regiment erreicht die deutsche Grenze und Aachen
Das Regiment rückt über Richterich, Herzogenrath in den Raum Boscheln-Übach.
24.11.1918 Wegberg, Hardt bis viersen
26.11.1918 Aurath und Gath Oppum bei Krefeld
27.11.1918 Ürdingen, Kaltenhausen Asberg - 3 km südostwärts Mörs
28.11.1918 Es geht bei Ruhrort über den Rhein
01.12.1918 Das Regiment erreicht Heiden - 6 km südöstlich Borken - von wo aus
es in die bayerische Heimat gehen soll.
08./09./12.12.1918 Endlich der Abtransport in die Heimat
Ankunft des ersten Transportes - 11.12.1918 10:00 Uhr
Ankunft des zweiten Transportes - 23.12.1918 08:00 Uhr
Ankunft des dritten Transportes - 16..12.1918 08:00 Uhr
Das Regiment wird am 16.12.1918 durch eine Festvorstellung im Stadttheater
geehrt.
Am 15.01.1919 wird das Regiment auf den Friedensstand zurückgeführt.
Nach Einmarsch der Regierungstruppen am 24.04.1919 übernahm am 26.04.1919
Oberstleutnant Ernst von Hößlin das Regiment, welches durch die Verfügung der
Heeresabwicklungsbehörde vom 10.05.1919 ab als aufgelöst erklärt wurde.
Die Abwicklungsgeschäfte wurden vom 16.05. bis zum 15.09.1919 von Oberst Jordan
und dann bis zur Auflösung der Abwicklungsstelle am 30.09.1919 von Ernst von
Hößlin geleitet.
Die bayerische Armee ist am 25. August 1919 nach einem
Beschluß des Versailler Vertrages
in das Reischsheer aufgegangen.
Zitat aus:
Die Bayern im Großen Kriege
1914-1918
Die bayerische Armee
blickt auf eine
lange, ruhmreiche Geschichte
zurück.
Die Zeugen ihrer Taten, die alten ehrwürdigen
bayerischen Fahnen,
zerfetzt und blutgetränkt,
schlafen in der Hallen des Armeemuseums zu
München
den Schlaf der Zeit und träumen von vergangenem Glanz
Verlag des Bayerischen
KriegsarchivsMünchen: 1923
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