Verdun

{1 Übernachtung}

Wir versuchen um die Mittagszeit in Verdun zu sein.
(Gilt nur für Busfahrten)

  

                          

Nachdem wir uns Von der Autobahn kommend auf den Weg zum Schlachtfeld gemacht haben, passieren wir als Erstes das Denkmal für André Maginot . 

Danach führt uns der Weg am Denkmal für das Fort Souville vorbei, an welchem der deutsche Vorstoß am 12. Juli 1916 endgültig zum Erliegen kam.
Von der sogenannten "Filzlausstellung" konnten die deutschen Soldaten sogar auf die Stadt Verdun blicken.


 

 



Der nächste kurze Halt ist dann am Monument des "Verwundeten Löwen", der den ungefähr weitesten Vormarsch der deutschen Truppen auf Verdun dokumentiert.



Nach wenigen Metern halten wir dann um das Museum und Memorial der Schlacht um Verdun zu besichtigen. Das Museum zeigt nicht nur Szenen der Schlachtfelder, sondern verfügt vor allem über eine hervorragende Sammlung von Uniformen, Waffen, Fahrzeugen und Geräten des Alltages der Poilou (franz. Ausdruck für die Soldaten) und der deutschen Landser.

Hier erhalten wir einen ersten bedrückenden Einblick in das Morden vor Verdun.

Danach fahren wir dann auf dem Weg zum Gebeinhaus an dem zerstörten Dorf Fleurie vorbei. Flurie ist eines der Dörfer die total zerstört und nicht wieder aufgebaut wurden und zur Erinnerung an die Kämpfe heute noch einen Bürgermeister und eine eigene Postleitzahl hat.
Fleurie besuchen wir am Folgetag.

 

 

Am Gebeinhaus angekommen haben wir genügend Zeit um die nationale Nekropole und das Ossaire zu besuchen.

 Im Gebeinhaus besichtigen wir den Turm, in welchen sich ebenfalls ein kleines Museum befindet und schauen uns einen beeindruckenden Film über die Schlacht im angeschlossenen Kino an.

 

 

  

Oben: Das Gebeinhaus

 


Der französische Ehrenfriedhof

 

 

Der Grundstein für das Gebeinhaus wurde durch Marschall Petain am 22. August 1920 gelegt. Es ist 137 Meter lang und und der Glockenturm ist 46 Meter hoch. Im Turm ist die Siegesglocke mit einem Gesamtgewicht von über 2300 kg.

 



Im Gebäude ruhen die Knochen von ca. 130.000 Soldaten, die Ihr Leben auf den Feldern und Wäldern um Verdun opferten und nicht identifiziert werden konnten.

 


 

An der Außenwand sind kleine Fensterchen durch die man die Knochen der unbekannten Soldaten betrachten kann. Nach diesem nachdenklich machenden Besuch fahren wir dann in das von Ihnen ausgesuchte Hotel und checken ein.


Den Abend sollten sie dazu benutzen die Stadt anzuschauen und in einem der zahllosen Restaurants aller "Couleur" in Ruhe zu essen. Besonders am Ufer der Maas ist es abends besonders schön.

Tag 2

Wir checken wieder aus und verlassen das Hotel nach dem Frühstück um 07:30 um genügend Zeit zu haben.

Unser erster Halt ist heute ein Deutscher Soldatenfriedhof, der etwas außerhalb der Stadt liegt. Von hier aus kehren wir wieder in das Kampffeld zurück und besuchen das zerstörte Dörfchen Fleurie, daß 1914 etwa 330 Einwohner zählte. 
Zwischen dem 22. und 23. Juni 1916 verfeuerte die deutsche Artillerie auf der Verdun Front ca. 100.000 Granaten um einen Angriff auf das Dörfchen vorzubereiten.
Fleurie wurde wieder und wieder von beiden Seiten erobert und rückerobert bis es am 18. August endlich in französischer Hand blieb.

Dann weiter zum Bajonett Graben, wo wir die Stelle besichtigen, an der die Soldaten des 137. französischen Regimentes am 12 Juni 1916 von der Truppe isoliert wurden und einen ausweglosen Kampf führten. Nachdem die Position erobert wurde fanden Soldaten aus verschiedensten Einheiten hier ihre letzte Ruhestätte und Gewehre wurde mit dem Bajonett nach oben in die Erde eingebettet um den Platz wiederfinden zu können.
1919 führte allerdings der Irrtum des ehemaligen Kommandeurs des Regimentes dazu, indem er vermutete seine Soldaten wären lebendig begraben worden, daß der amerikanische Bankier Rand zu ehren der gefallenen dieses Denkmal errichtete.

Unser letzter Halt bringt uns dann an das Fort Douaumont

 

Dieses Fort wurde bereits 1885 gebaut und bis 1913 weiterentwickelt. Die Oberfläche beläuft sich auf ca. 3 Hektar und damit ist es ca. 4x größer als das nahegelegne Fort Vaux.
Im Inneren gibt es zwei unterirdische Ebenen, die von einer 12 Meter dicken Decke geschützt werden.

Zu Kriegsbeginn nahm man an, daß der Douaumont das stärkste Fort in
Europa sei, was sich leider nicht bewahrheitete.

  

 

Im Jahr 1915 wurde das Fort fast ganz entwaffnet und es gelang den deutschen Truppen während der Kämpfe 1916 die Anlage überraschend zu nehmen.

 

Am 24. Oktober 1916 wurde das Fort dann von französischen Truppen wieder eingenommen, allerdings mit dem Verlust von Hunderten an Toten.
Während der deutsche Besatzungszeit wurde der Douaumont als Nachschublager und Unterkunft für deutsche Truppen genutzt.
Bei der Wiedererstürmung des Forts wurden Kaliber bis zu 400mm eingesetzt.

       

   

 

Wir besichtigen das Fort und machen uns dann auf zum Fort Vaux, bei welchem wir die Außenanlagen besichtigen bevor wir dann die Heimreise antreten.


 1940
wurde kurz um Verdun gerungen, bis die wackereren Verteidiger die Waffen strecken mussten.



1944
wurde Verdun von amerikanischen Truppen unter General Patton erneut befreit.

Auf dem Weg nach Fort Vaux
  
Mega Übersichtskarten des Schlachtfeldes. 2.048 KB!


   
   

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